Cookie Banner selbst erstellen

Cookie-Banner selbst erstellen

Mit HTML, CSS und JavaScript

In diesem Tutorial lernst du, wie du ein einfaches Cookie Banner selbst erstellst und mit HTML, CSS und JavaScript umsetzt. Du erfährst, wie du den Hinweis einblendest, Buttons einbaust und die Auswahl des Nutzers mit localStorage speicherst. Ideal für eigene Webseiten, kleinere Projekte und WordPress.

Was ist ein Cookie Banner?

Ein Cookie Banner informiert Besucher darüber, dass deine Webseite Cookies verwendet. In vielen Fällen muss der Nutzer aktiv zustimmen oder ablehnen, bevor bestimmte Funktionen oder Tracking-Dienste geladen werden. Deshalb ist ein Cookie Banner auf vielen Webseiten ein wichtiger Bestandteil.

Ein einfaches Banner ist besonders für Lernzwecke gut geeignet, weil du damit HTML, CSS und JavaScript in einem praktischen Beispiel kombinieren kannst.

Grundstruktur des Cookie Banners

<div class="cookie-banner" id="cookieBanner">
  <div class="cookie-banner-content">
    <p>Diese Webseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern.</p>
    <div class="cookie-banner-buttons">
      <button id="cookieAccept">Akzeptieren</button>
      <button id="cookieDecline">Ablehnen</button>
    </div>
  </div>
</div>

Das Banner besteht aus einem Container, einem kurzen Text und zwei Buttons. Mit dem einen Button kann der Nutzer zustimmen, mit dem anderen ablehnen.


Cookie Banner mit CSS gestalten

<style>
.cookie-banner {
  position: fixed;
  left: 20px;
  right: 20px;
  bottom: 20px;
  background: #111;
  color: #fff;
  padding: 20px;
  border-radius: 12px;
  box-shadow: 0 10px 30px rgba(0, 0, 0, 0.3);
  z-index: 9999;
}

.cookie-banner-content {
  display: flex;
  justify-content: space-between;
  align-items: center;
  gap: 20px;
  flex-wrap: wrap;
}

.cookie-banner-buttons {
  display: flex;
  gap: 10px;
}

.cookie-banner button {
  border: none;
  padding: 10px 16px;
  border-radius: 6px;
  cursor: pointer;
  font-weight: 600;
}

#cookieAccept {
  background: #00b894;
  color: #fff;
}

#cookieDecline {
  background: #636e72;
  color: #fff;
}

.cookie-banner.hidden {
  display: none;
}

@media (max-width: 768px) {
  .cookie-banner-content {
    flex-direction: column;
    align-items: flex-start;
  }
}
</style>

Mit CSS platzierst du das Banner fest am unteren Rand und gestaltest es optisch passend für deine Webseite. Durch das responsive Styling sieht es auch auf kleineren Bildschirmen gut aus.


Cookie Banner mit JavaScript steuern

<script>
document.addEventListener('DOMContentLoaded', () => {
  const banner = document.getElementById('cookieBanner');
  const acceptBtn = document.getElementById('cookieAccept');
  const declineBtn = document.getElementById('cookieDecline');
  const consent = localStorage.getItem('cookieConsent');

  if (consent === 'accepted' || consent === 'declined') {
    banner.classList.add('hidden');
  }

  acceptBtn.addEventListener('click', () => {
    localStorage.setItem('cookieConsent', 'accepted');
    banner.classList.add('hidden');
  });

  declineBtn.addEventListener('click', () => {
    localStorage.setItem('cookieConsent', 'declined');
    banner.classList.add('hidden');
  });
});
</script>

Das JavaScript prüft beim Laden der Seite, ob bereits eine Entscheidung gespeichert wurde. Wenn ja, wird das Banner nicht mehr angezeigt. Beim Klick auf einen der Buttons wird die Auswahl in localStorage gespeichert und das Banner ausgeblendet.


So funktioniert localStorage

localStorage speichert Daten direkt im Browser des Nutzers. Dadurch bleibt die Entscheidung auch dann erhalten, wenn die Seite neu geladen oder später erneut besucht wird.

In diesem Beispiel speichern wir den Wert accepted oder declined. So kann das Banner beim nächsten Besuch automatisch ausgeblendet werden.

Komplettes Beispiel

<div class="cookie-banner" id="cookieBanner">
  <div class="cookie-banner-content">
    <p>Diese Webseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern.</p>
    <div class="cookie-banner-buttons">
      <button id="cookieAccept">Akzeptieren</button>
      <button id="cookieDecline">Ablehnen</button>
    </div>
  </div>
</div>

<style>
.cookie-banner {
  position: fixed;
  left: 20px;
  right: 20px;
  bottom: 20px;
  background: #111;
  color: #fff;
  padding: 20px;
  border-radius: 12px;
  box-shadow: 0 10px 30px rgba(0, 0, 0, 0.3);
  z-index: 9999;
}

.cookie-banner-content {
  display: flex;
  justify-content: space-between;
  align-items: center;
  gap: 20px;
  flex-wrap: wrap;
}

.cookie-banner-buttons {
  display: flex;
  gap: 10px;
}

.cookie-banner button {
  border: none;
  padding: 10px 16px;
  border-radius: 6px;
  cursor: pointer;
  font-weight: 600;
}

#cookieAccept {
  background: #00b894;
  color: #fff;
}

#cookieDecline {
  background: #636e72;
  color: #fff;
}

.cookie-banner.hidden {
  display: none;
}

@media (max-width: 768px) {
  .cookie-banner-content {
    flex-direction: column;
    align-items: flex-start;
  }
}
</style>

<script>
document.addEventListener('DOMContentLoaded', () => {
  const banner = document.getElementById('cookieBanner');
  const acceptBtn = document.getElementById('cookieAccept');
  const declineBtn = document.getElementById('cookieDecline');
  const consent = localStorage.getItem('cookieConsent');

  if (consent === 'accepted' || consent === 'declined') {
    banner.classList.add('hidden');
  }

  acceptBtn.addEventListener('click', () => {
    localStorage.setItem('cookieConsent', 'accepted');
    banner.classList.add('hidden');
  });

  declineBtn.addEventListener('click', () => {
    localStorage.setItem('cookieConsent', 'declined');
    banner.classList.add('hidden');
  });
});
</script>

Dieses Beispiel zeigt den kompletten Aufbau eines einfachen Cookie Banners mit HTML, CSS und JavaScript. Du kannst es direkt auf deiner Webseite verwenden und bei Bedarf an dein Design anpassen.



Cookie Banner an dein Design anpassen

Du kannst Farben, Abstände, Schriftarten und Position ganz einfach ändern. Wenn dein Webdesign eher hell ist, kannst du auch einen hellen Hintergrund verwenden. Wichtig ist, dass das Banner gut sichtbar bleibt und sich optisch sauber in deine Seite einfügt.


Warum dieses Beispiel gut für Anfänger ist

Dieses Beispiel ist bewusst einfach gehalten. Es zeigt dir die wichtigsten Grundlagen, ohne unnötig kompliziert zu sein. Du lernst dabei den Umgang mit HTML-Struktur, CSS-Layout und JavaScript-Logik in einem praktischen Projekt.


Fazit

Mit wenigen Zeilen Code kannst du ein funktionales Cookie Banner selbst erstellen. Das Beispiel eignet sich gut als Startpunkt für eigene Webseiten und hilft dir dabei, HTML, CSS und JavaScript in einem realen Projekt zu kombinieren.

Wenn du möchtest, kannst du später weitere Funktionen ergänzen, zum Beispiel zusätzliche Auswahlmöglichkeiten, ein schöneres Design oder eine WordPress-Integration.


So testest du dein Cookie Banner

  1. Binde den HTML-, CSS- und JavaScript-Code in deine Seite ein.
  2. Lade die Seite im Browser und prüfe, ob das Banner sichtbar ist.
  3. Klicke auf einen der Buttons und kontrolliere, ob das Banner verschwindet.
  4. Lade die Seite neu und teste, ob die gespeicherte Auswahl erhalten bleibt.

Hinweis:
Die rechtlichen Anforderungen hängen von den eingesetzten Tools und Cookies ab. Dieses Tutorial zeigt die technische Umsetzung eines einfachen Cookie-Banners.


FAQ: Cookie Banner selbst erstellen

Wann braucht eine Webseite ein Cookie Banner?

Ein Cookie Banner wird häufig verwendet, wenn auf einer Webseite Cookies oder ähnliche Technologien für Analyse, Tracking oder Marketing eingesetzt werden. Der Hinweis informiert Besucher und gibt ihnen die Möglichkeit, eine Auswahl zu treffen. Welche Anforderungen im konkreten Fall gelten, hängt von den eingesetzten Tools und Cookies ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hinweis und einer Einwilligung?

Ein einfacher Hinweis informiert nur über die Verwendung von Cookies. Eine Einwilligung bedeutet, dass der Nutzer aktiv zustimmt, bevor bestimmte Inhalte oder Dienste geladen werden. Ob und wann eine Einwilligung erforderlich ist, hängt vom jeweiligen Einsatz ab.

Kann ich ein eigenes Cookie Banner in WordPress verwenden?

Ja, ein selbst erstelltes Cookie Banner kann auch in WordPress eingebunden werden. Du kannst es direkt im Theme oder Child Theme einsetzen und optisch an dein Projekt anpassen. Die technische Umsetzung bleibt dabei meist gleich.

Wie speichert der Browser die Auswahl des Nutzers?

Die Auswahl kann im Browser über localStorage gespeichert werden. Dadurch bleibt die Entscheidung erhalten, auch wenn die Seite neu geladen oder später erneut besucht wird.

Kann ich das Banner nur auf bestimmten Seiten anzeigen?

Ja, das ist möglich. Du kannst per JavaScript oder WordPress-Bedingungen steuern, auf welchen Seiten das Banner sichtbar ist. Das ist praktisch, wenn du unterschiedliche Inhalte oder Zielseiten hast.

Ist ein Cookie Banner auch für mobile Geräte geeignet?

Ja, mit responsivem CSS kann sich das Banner an Smartphones und Tablets anpassen. So bleibt der Text lesbar und die Buttons sind auch auf kleinen Bildschirmen gut bedienbar.

Kann ich das Design nachträglich ändern?

Ja, Farben, Abstände, Schriftarten, Größe und Position lassen sich jederzeit mit CSS anpassen. Dadurch kannst du das Banner an dein Webdesign anpassen, ohne die Funktion zu verändern.

Worauf sollte ich bei selbst erstellten Lösungen achten?

Bei eigenen Lösungen ist es wichtig, dass das Banner klar verständlich, sauber bedienbar und technisch zuverlässig ist. Außerdem solltest du prüfen, ob es zu den eingesetzten Tools und Inhalten deiner Seite passt.

Kontakt

Webdesignstudio WedDesign

Eduard Wischnewski

Am Justusberg 7
41849 Wassenberg

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